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| American Football:
(Pforzheim Panthers) |
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Pforzheim Panthers sind Meister!
Pforzheim Panthers sind Meister der Landesliga!
Mit einem hart umkämpften 6:2 Sieg gegen die Lauda Hornets beendeten die Panthers ihre Saison mit dem Meistertitel.
Die Freude war bei den Spielern Überschwänglich als man im Anschluß an das Spiel den Meisterpokal durch den Vorsitzenden des American Football Verband Andreas Stehle überreicht bekam. Dieser fand überaus lobende Worte für die Spieler und ihre Leistung über den Verlauf der Saison. Nur zwei Punkte fehlten letztendlich zur „Perfect Season“ als man das Spiel gegen die Biberach Beavers bei der Saisoneröffnung mit 22:20 verlor, so Stehle. Die Panthers machten sich ihren Saisonabschluß selbst schwer. Gewarnt durch das Hinspiel in Lauda durfte man eine stark aufspielende Mannschaft erwarten, speziell die Defense der Hornets bereitete der Pforzheimer Angriffsformation Kopfzerbrechen. Es gab kaum ein Durchkommen für die Spieler der Panthers. Die Offense Line kam mit der aggressiven Spielweise der Hornets nicht zurecht und so konnten diese immer wieder durch die Angriffsreihen durchbrechen und Quarterback Benjamin Weiß mehrfach zu Boden schmettern. Auch für seine Ballträger blieb kaum Raum für ihre bis dahin so gefürchteten Antritte, die zu so vielen Punkten im Verlauf der Saison führten.
So bewahrheitete sich auch bei diesem Spiel ein altes Sprichwort im Football:
Offense wins games, Defense wins Championships.
Dazu war die Defense der Pforzheim Panthers an diesem Spieltag mehr als bereit.
So spielten die Panthers wie eine Defense spielen muß, hart und kompromisslos, den Gegner am Spielaufbau hindern und keinen Raumgewinn zu lassen.
Die „schweren Jungs“ der Defense Line übten mächtigen Druck auf den Quarterback der Hornets aus. Speziell die Defensive End’s Markus Krenkel und Tobias Rudolph spielten ihre Schnelligkeit immer wieder aus und überforderten ihre Gegenüber oft damit und hetzten den gegnerischen Spielmacher über das Spielfeld.
Auch das Linebackercorps der Panthers machte an diesem Tag alles richtig und stoppte die Laufangriffe der Hornets bereits im Ansatz. Inside Linebacker Gary Janz wuchs förmlich über sich hinaus und war praktisch überall dort zu finden, wo der Gegenspieler im Begriff war hinzulaufen. Outside Linebacker Martin Apel wusste das es an diesem Tag enorm wichtig war seine Mitspieler immer wieder zu motivieren und für jeden neuen Spielzug zu formieren und das machte er hervorragend. Bis zur Halbzeit tat sich in Sachen Punkte nicht sonderlich viel und so ging man 0:0 in die Pause.
Frisch gestärkt begannen die Spieler aus Pforzheim die zweite Halbzeit doch diese verlief zunächst so wie die erste aufhörte. Waren die Panthers mit ihren Gedanken bereits schon beim Meisterschaftssekt?
Und so passierte das woran keiner denken wollte. Die Panthers begannen eine neue Angriffsserie kurz vor ihrer eigenen Endzone. Quarterback Weiß übergab den Ball seinem Runningback Waldemar Schander und dieser wurde von einem heranstürmenden Spieler aus Lauda in der Endzone getackelt – Safety, 2:0 für die Lauda Hornets. Dieser Stich saß tief!
Sichtlich geschockt verließen die Panthers das Spielfeld und die Defense musste nun zurück und sollte es wieder richten, das tat sie auch und eroberte den Ball für ihre Offense zurück.
Die Spielzeit verging und es musste eine Entscheidung fallen und das nahm wie so oft in dieser Saison Waldemar Schander in die Hand, nach einem Hand Off seines Quarterback’s begann er mit einem atemberaubenden Lauf. Angetrieben von dem puren Willen den Ball in die Endzone der Hornets zu tragen kämpfte er sich durch die Reihen und Körper der auf ihn einstürmenden Hornets. Er brach mehrere Tackles, drehte sich aus den Armen der Gegner heraus und fand nach gut 40 Metern sein Ziel, Endzone – Touchdown!
Der Jubel bei seinen Mitspielern und den 180 Zuschauern war ohrenbetäubend, 6:2 für seine Pforzheim Panthers. So sollte bis zum Abpfiff durch den Schiedsrichter bleiben und so errangen die Spieler aus der Goldstadt in ihrem ersten Spieljahr den Meistertitel und genossen den frenetischen Beifall der vollbesetzten Sportanlage in Würm.
Die anschließende Meisterfeier der Spieler und Fans ging noch bis tief in die Nacht hinein.
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Autor: maop
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Artikel
vom 17.09.2006, 13:44 Uhr
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Eike Immel Im Großen und Ganzen war es ein Spiel, das, wenn es anders läuft, auch anders hätte ausgehen können.
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